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mein Statement

Was nützt mir der Glaube, wenn er nicht in der Praxis im täglichen Leben sichtbar Gestalt annimmt? 

Am Anfang meines Glaubensweges habe ich alles aufgesaugt wie ein vertrockneter Schwamm, was von Seiten des Gemeindepredigers gekommen ist.

Alles war eine Offenbarung. Nach etwa einem Jahr intensiven "Aufnehmens" kam der Punkt, wo ich spürte, jetzt kommt nichts mehr Neues, was "mein Wachstum" weitertreibt. Irgendwie war es ein Treten auf der Stelle.

Doch da alle so lebten und mit dem zufrieden zu sein schienen, dachte ich, das sei das Normale, bis wir auf den Dienst der OCG von Ivo Sasek gestossen sind.

Jetzt begann sich mein Glaubensleben wieder zu lichten und das Wachstum wieder einzusetzen. Für mich war dies ein Schritt von der Theorie in die umgesetzte Praxis. Es kommt mir im Vergleich etwa so vor:

Zuvor haben wir uns intensiv mit dem Stadtplan von z.B. Venedig auseinandergesetzt. Wir haben jeden Winkel auf dem Plan studiert,die Namen der Gassen und Kanäle gelernt, aufgenommen was für Sehenswürdigkeiten es da gibt, und mit viel Phantasie begann das ganze sogar eine gewisse Form anzunehmen. Die Verbindlichkeit zur OCG war dann der Antritt der Reise in die Stadt selbst. Die Bemessung war die Zugfahrt und der Durchbruch dort, die Einfahrt des Zuges über die lange Meeresbrücke in die Stadt selbst.

Jetzt spaziere ich über die Bogenbrücken, ich rieche das Meerwasser, ich fühle den Wind um meine Nase auf dem Bug eines Vaporettos, die warme Sonne kitzelt meine Haut und lässt meine Augen blinzeln, die Menschen um mich herum verbreiten ein Sprachgewirr aus aller Welt und ich lächle sie an und sie lächeln zurück. Ich geniesse einen Cappuccino auf der Piazza San Marco, schaue aufs Meer und eine Taube wackelt um meine Füsse herum. Volles Leben pur mit allen Sinnen - die Wirklichkeit!

Nun, tappst du weiterhin in der Theorie herum ,oder kommst Du mit auf die Reise ins wahre Leben?